Bezug nehmend auf die Bestimmung 2001/CE v. 27. Juli 2001

 

Gezogenen Drähte aus Reinaluminium und Aluminium-Legierungen.

Aluminium Masseln für die Stahldesoxidation.


1.      IDENTIFIKATION DES PRODUKTES UND HERSTELLERS

2.      ZUSAMMENSETZUNG / AUSKUNFT UBER DIE EINZELNEN BESTANDTEILE

3.       GEFAHRBEZEICHNUNGEN

4.      ERSTE HILFE

5.      FEUERLÖSCHMASSNAHMEN

6.      MASSNAHMEN BEIM VERSCHÜTTEN

7.      HANHABUNG UND LAGERUNG

8.      KONTROLLE UEBER DIE INKONTAKTNAHME / INDIVIDUELLER SCHUTZ

9.      CHEMISCHE UND PHYSIKALISCHE EIGENSCHAFTEN

10.  STABILITÄT UND GEGENWIRKUNG

11.  TOXIKOLOGISCHE INFORMATIONEN

12.  UMWELT INFORMATIONEN

13.  ANMERKUNGEN ZUR BESEITIGUNG

14.  INFORMATIONEN ZUM TRANSPORT

15.  INFORMATION ZU SPEZIELLEN VORSCHRFTEN

16.  WEITERE INFORMATIONEN


 

1.      IDENTIFIKATION DES PRODUKTES UND HERSTELLERS

 

1.1.                       Beschreibung des Produktes:         

gezogenene Drähte aus Reinaluminium und Aluminium- Legierungen.

Aluminium Masseln und Granalien zur Stahldesoxidation

 

1.2.                       Gebrauch des Produktes

 

Draht: für elektrische und mechanische Anwendungen, Oberflächenbehandlung

Aluminium Masseln und Granalien: Stahldesoxidation

 

1.3.                       Beschreibung des Herstellers

                   MANUFACTURAS IRULAR S.A.   

                   Ctra. Estella S/N

                   E-31860  IRURZUN  (NAVARRA)

Tel.: +34.948.500206  Fax.:+34. 948.500725

 

1.4.                       Notrufnummer: +34 (948) 500 206

 

 

2.      ZUSAMMENSETZUNG / AUSKUNFT UBER DIE EINZELNEN BESTANDTEILE

 

 

Basismetall: Aluminium

Basismetall

Nº CAS

Nº EINECS

Symbol

Gewichtesanteil

in %

EU Klassifikation

Aluminium

7429-90-5

231-072-3

Al

> 90%

NEIN

Andere mögliche Elemente mit einem Gewichtsanteil von >1%

Silizium

7440-21-3

 

Si

< 2,00%

NEIN

Kupfer

7440-50-8

231-159-6

Cu

≤ 6,80%

NEIN

Eisen

7439-89-6

 

Fe

<2,00%

NEIN

Magnesium

7439-95-4

231-104-6

Mg

≤ 5,60%

NEIN

Mangan

7439-96-5

231-105-1

Mn

≤ 1,5%

NEIN

 

Anmerkung: Der Anteil der einzelnen Elemente in der Aluminiumlegierung kann variieren gemäß der Spezifikation EN 573-3:1994. Die genaue Zusammensetzung der einzelnen Legierungen entnehmen Sie bitte dem Analysenzertifikat jedes einzelnen Produktes.

 

 

 

 

3.       GEFAHRBEZEICHNUNGEN

 

Aluminiumdrähte aus Reinaluminium und Aluminium-Legierungen sind in der Lieferform weder für den Menschen noch die Umwelt Gefahr bergend. Bei der Bearbeitung können jedoch folgende Gefahren entstehen:

 

Zusätzliche Informationen: Studien (Einatmen) mit Versuchtieren zeigten genetische und reproduktive Erkrankungen, Schädigungen der roten Blutkörperchen, Lungenerkrankungen und Todesfälle.

 

 

4.      ERSTE HILFE

 

EINATMUNG (Staub, Dämpfe/Rauch, etc.): Bringen Sie den Patienten an die frische Luft oder einen gut belüfteten Ort, halten ihn in der Ruhelage und falls die Symptome weiterbestehen, suchen Sie ärztliche Hilfe auf. Wenn nötig, wenden Sie künstliche Beatmung an. Konsultieren Sie einen Arzt.

 

KONTAKT MIT DEN AUGEN (Staub, Dämpfe/Rauch, Partikel, etc.):  Im Falle von Irritationen, waschen Sie bei geöffneten Augen mit reichlich Wasser mit einer salzhaltigen Lösung. Bei länger andauernden Entzündungen fragen Sie bitte einen Arzt.

 

KONTAKT MIT DEN AUGEN (Stäbe, Draht oder feste Gegenstände): Fragen Sie einen Arzt.

 

EINNAHME: Versuchen Sie nicht zu Erbrechen. Fragen Sie einen Arzt.

 

VERBRENNUNGEN: Im Falle von kleineren Verbrennungen benetzen Sie die Stelle mit viel Wasser und behandeln mit einer Creme. Sollten die Verbrennungen schwerer sein, so suchen Sie ärztliche Hilfe auf.

 

 

5.      FEUERLÖSCHMASSNAHMEN

 

ZU TREFFENDE VORSICHTMASSNAHMEN

 

·        Das Produkt birgt nicht Gefahr, sich in der gelieferten Form zu entzünden oder zu explodieren.

·        Aluminium mit anhaftender Feuchtigkeit kann Reflektionen und in einigen Fällen Explosionen hervorrufen, wenn es fixiert oder in flüssiges Metall eingetaucht wird. Der Kontakt von flüssigem Aluminium und Metalloxiden (z.B. Eisenoxid) oder anderen Arten von Sauerstoff kann, in der gleichen Weise, Reflexionen und Explosionen in einigen Fällen hervorrufen. Daher ist es notwendig, die folgenden Vorsichtsmaßnahmen zu treffen:

o       Das Lagern der Masseln für die Schmelzöfen an einem trockenen Ort.

o       Das Erhitzen der Masseln vor der Beschickung des Ofens

o       Die Säuberung und das Erwärmen aller Produkte, Werkzeuge und Anlagen, welche mit dem flüssigen Metall in Kontakt kommen können. Vorwärmen der Materialien, die dem Aluminium beigefügt werden sowie den Produkten für die metallurgische Behandlung.

·        Der flüchtige Aluminiumstaub kann explosiv sein, speziell in abgeschlossenen Räumen.

·        Vermeiden Sie Funken und eine Akkumulation elektrostatischer Aufladung. Nicht rauchen.

·        Entfernen Sie dünne Aluminiumpartikel, welche bei der Bearbeitung von Aluminium anfallen (mechanisch, etc.)  mit Hilfe eines geeigneten Abzuges.

·        Vermeiden Sie den Kontakt mit Wasser und mit Luftfeuchtigkeit.

·        In feine Partikel gespalten kann Aluminium mit Luftfeuchtigkeit Wasserstoff bilden. Dies birgt ein Explosionsrisiko. Folglich muß die Ansammlung von feinen Aluminiumpartikeln in dauerhaft ungelüfteten Räumen vermieden werden.

 

·        ANGEMESSENE MASSNAHMEN ZUM LÖSCHEN:

 

o       Bei Bränden hervorgerufen durch Staub und Aluminiumspäne oder ggf. flüssiges Aluminium, sollte lediglich Tonerde, Magnesium oder trockenen Sand benutzt werden, um das Feuer einzugrenzen und schwächen (streuen Sie es langsam über das Feuer).

o       Bei Bränden von Staub und Spänen; Feuerlöscher der Klasse D, die speziell für Brände mit Metallen entwickelt wurden, müssen eingesetzt werden.

o       Bei Bränden mit Aluminiumstaub vermeiden Sie beim Löschen das Entstehen von neuen Staubwolken mit Aluminiumteilchen.

o       Ein Brand von Aluminiumstaub kann noch lange nach dem Löschen wieder aufflammen. Daher ist es notwendig, das Ausbreiten des Brandes zu vermeiden.

·        FALSCHE LÄSCHMETHODEN

o       BENUTZEN SIE AUSSCHLIESSLICH FEUERLÖSCHER DER KLASSE D, SPEZIALISERT AUF BRÄNDE MIT METALLEN.

o       VERWENDEN SIE KEIN WASSER

o       VERWENDEN SIE KEINE HALOGENIERTEN FEUERLÖSCHER FÜR KLEINE PARTIKEL ODER STÜCKE.

 

·        BESTIMMTE RISIKEN BEI INKONTAKTNAHME: Aluminiumstaub und Aluminiumdämpfe bergen bei kurzer Einatmung ein geringes Risiko. Sie bewirken weder Irritationen der Augen oder der Haut noch haben Sie giftige Wirkung nach dem Einatmen.

·        SPEZIELLE AUSRÜSTUNG DER FEUERWEHR:

o       Falls notwendig sollte die Feuerwehr mit Atemschutzgeräten ausgestattet sein und Schutzkleidung tragen.

 

 

6.      MASSNAHMEN BEIM VERSCHÜTTEN

 

Das Produkt in seiner Lieferform birgt kein Risiko des Verschüttens.

Es besteht lediglich die Gefahr nach dem Einschmelzen von Aluminium.

 

VORKEHRUNGEN FÜR DEN PERSONENSCHUTZ

Vermeiden Sie den Kontakt mit flüssigem Metall. Vermeiden Sie das Einatmen von Dämpfen und Rauch.

 

VORKEHRUNGEN FÜR DIE UMWELT

Vermeiden Sie die Filtrierung von flüssigem Aluminium.

Vermeiden Sie, daß Aluminiumstaub und -späne in die Atmosphäre geraten.

 

ABFALLBESEITUNG

Flüssiges Aluminium: Lassen Sie das Material aushärten, bevor Sie es entsorgen.

Pulver und Späne: Vermeiden Sie Staub, der beim Fegen und Aufsauen entstehen kann.

 

 

7.      HANHABUNG UND LAGERUNG

 

7.1.  HANDHABUNG.
·        Gefahr von Stürzen beim Bewegen: Benutzen Sie Sicherheitsschuhe.
·        Ergonomische Gefahren und Überanstrengung beim Hantieren mit schweren Gegenständen: Ergreifen Sie die geeigneten Maßnahmen.
·        Gefahr von Schnittverletzungen: Alle Produkte weisen scharfe Kanten oder Ecken auf, welche versehentlich zu Schnittverletzungen führen können. Das Benutzen von reißfesten Handschuhen wird empfohlen
·        Produkte mit Bändern: Gefahr beim Lösen der Bänder. Bedenken Sie den Federeffekt. Tragen Sie geeignete Handschuhe und Schutzbrillen.
·        Gefahr von rollenden zylindrischen Materialien: Stellen Sie sicher, daß solche Produkte gut gegen Wegrollen gesichert sind. Seien Sie besonders aufmerksam beim Auspacken von Spulen.
·        Gefahr bei Verbrennungen: heißes Aluminium zeigt keine Farbabweichung zu kaltem. Ergreifen Sie geeignete Maßnahmen, um Unfälle mit heißem Metall zu vermeiden.

 

Wenn möglich, benutzen Sie maschinelle Hilfe bei der Handhabung der Produkte.

 

7.2.  LAGERUNG

 

·      Vermeiden Sie die Bildung von Feuchtigkeit an den Produkten, welche zum Einschmelzen verwandt werden, um Explosionen zu vermeiden.

·      Staub und Granulat müssen an einem trockenen Ort mit trockenem Boden und ohne Feuchtigkeit, Hitze oder statische Aufladung gelagert werden.

·      Runde Produkte müssen ausreichend gegen Wegrollen gesichert werden.

·      Verpackungen müssen in einem guten Zustand behalten werden.

 

 

8.      KONTROLLE UEBER DIE INKONTAKTNAHME / INDIVIDUELLER SCHUTZ

 

8.1.                                                                             GRENZWERTE DER AUSSETZUNG

 

 

Substanz

Nº CAS

TLV – TWA

(ppm / m / m³)

TLV – STEL

ppm / mg / m³)

Aluminium Metall

7429-90-5

-

-

Alkalien (NCOF) von Aluminium

 

2 mg/m³

-

Dämpfe von Schweißdämpfen

 

5 mg/m³

-

Aluminium Metallpulver

 

10 mg/m³

-

Pulver vom Tonerdeprozeß