Gezogenen Drähte aus Reinaluminium und
Aluminium-Legierungen.
Aluminium Masseln für die
Stahldesoxidation.
8.
KONTROLLE UEBER DIE INKONTAKTNAHME
/ INDIVIDUELLER SCHUTZ
1.
IDENTIFIKATION DES PRODUKTES UND
HERSTELLERS
1.1.
Beschreibung des Produktes:
gezogenene Drähte aus
Reinaluminium und Aluminium- Legierungen.
Aluminium Masseln und Granalien
zur Stahldesoxidation
1.2.
Gebrauch des Produktes
Draht: für elektrische und
mechanische Anwendungen, Oberflächenbehandlung
Aluminium Masseln und
Granalien: Stahldesoxidation
1.3.
Beschreibung des Herstellers
MANUFACTURAS
IRULAR S.A.
Ctra. Estella S/N
E-31860
IRURZUN (NAVARRA)
Tel.: +34.948.500206 Fax.:+34. 948.500725
1.4.
Notrufnummer: +34
(948) 500 206
2.
ZUSAMMENSETZUNG / AUSKUNFT UBER
DIE EINZELNEN BESTANDTEILE
Basismetall: Aluminium
|
|||||
|
Basismetall |
Nº
CAS
|
Nº
EINECS
|
Symbol
|
Gewichtesanteil in % |
EU Klassifikation
|
Aluminium
|
7429-90-5 |
231-072-3
|
Al
|
> 90%
|
NEIN |
|
Andere
mögliche Elemente mit einem Gewichtsanteil von >1% |
|||||
|
Silizium |
7440-21-3 |
|
Si |
<
2,00% |
NEIN |
|
Kupfer |
7440-50-8 |
231-159-6 |
Cu |
≤
6,80% |
NEIN |
|
Eisen |
7439-89-6 |
|
Fe |
<2,00% |
NEIN |
|
Magnesium |
7439-95-4 |
231-104-6 |
Mg |
≤
5,60% |
NEIN |
|
Mangan |
7439-96-5 |
231-105-1 |
Mn |
≤
1,5% |
NEIN |
Anmerkung: Der
Anteil der einzelnen Elemente in der Aluminiumlegierung kann variieren gemäß
der Spezifikation EN 573-3:1994. Die genaue Zusammensetzung der einzelnen
Legierungen entnehmen Sie bitte dem Analysenzertifikat jedes einzelnen
Produktes.
Aluminiumdrähte aus Reinaluminium und
Aluminium-Legierungen sind in der Lieferform weder für den Menschen noch die
Umwelt Gefahr bergend. Bei der Bearbeitung können jedoch folgende Gefahren
entstehen:
Zusätzliche
Informationen: Studien (Einatmen) mit Versuchtieren zeigten genetische und
reproduktive Erkrankungen, Schädigungen der roten Blutkörperchen,
Lungenerkrankungen und Todesfälle.
EINATMUNG (Staub, Dämpfe/Rauch, etc.): Bringen Sie den Patienten an die frische Luft oder einen gut belüfteten
Ort, halten ihn in der Ruhelage und falls die Symptome weiterbestehen, suchen
Sie ärztliche Hilfe auf. Wenn nötig, wenden Sie künstliche Beatmung an.
Konsultieren Sie einen Arzt.
KONTAKT MIT DEN AUGEN (Staub, Dämpfe/Rauch, Partikel,
etc.): Im Falle
von Irritationen, waschen Sie bei geöffneten Augen mit reichlich Wasser mit
einer salzhaltigen Lösung. Bei länger andauernden Entzündungen fragen Sie bitte
einen Arzt.
KONTAKT MIT DEN AUGEN (Stäbe, Draht oder feste
Gegenstände): Fragen Sie einen Arzt.
EINNAHME: Versuchen Sie nicht zu Erbrechen. Fragen Sie einen Arzt.
VERBRENNUNGEN: Im Falle von kleineren
Verbrennungen benetzen Sie die Stelle mit viel Wasser und behandeln mit einer
Creme. Sollten die Verbrennungen schwerer sein, so suchen Sie ärztliche Hilfe
auf.
ZU
TREFFENDE VORSICHTMASSNAHMEN
·
Das Produkt birgt nicht Gefahr,
sich in der gelieferten Form zu entzünden oder zu explodieren.
·
Aluminium mit anhaftender
Feuchtigkeit kann Reflektionen und in einigen Fällen Explosionen hervorrufen,
wenn es fixiert oder in flüssiges Metall eingetaucht wird. Der Kontakt von
flüssigem Aluminium und Metalloxiden (z.B. Eisenoxid) oder anderen Arten von
Sauerstoff kann, in der gleichen Weise, Reflexionen und Explosionen in einigen
Fällen hervorrufen. Daher ist es notwendig, die folgenden Vorsichtsmaßnahmen zu
treffen:
o
Das Lagern der Masseln für die
Schmelzöfen an einem trockenen Ort.
o
Das Erhitzen der Masseln vor
der Beschickung des Ofens
o
Die Säuberung und das Erwärmen
aller Produkte, Werkzeuge und Anlagen, welche mit dem flüssigen Metall in
Kontakt kommen können. Vorwärmen der Materialien, die dem Aluminium beigefügt
werden sowie den Produkten für die metallurgische Behandlung.
·
Der flüchtige Aluminiumstaub
kann explosiv sein, speziell in abgeschlossenen Räumen.
·
Vermeiden Sie Funken und eine
Akkumulation elektrostatischer Aufladung. Nicht rauchen.
·
Entfernen Sie dünne
Aluminiumpartikel, welche bei der Bearbeitung von Aluminium anfallen
(mechanisch, etc.) mit Hilfe eines
geeigneten Abzuges.
·
Vermeiden Sie den Kontakt mit
Wasser und mit Luftfeuchtigkeit.
·
In feine Partikel gespalten
kann Aluminium mit Luftfeuchtigkeit Wasserstoff bilden. Dies birgt ein
Explosionsrisiko. Folglich muß die Ansammlung von feinen Aluminiumpartikeln in
dauerhaft ungelüfteten Räumen vermieden werden.
·
ANGEMESSENE MASSNAHMEN ZUM LÖSCHEN:
o
Bei Bränden hervorgerufen durch
Staub und Aluminiumspäne oder ggf. flüssiges Aluminium, sollte lediglich
Tonerde, Magnesium oder trockenen Sand benutzt werden, um das Feuer
einzugrenzen und schwächen (streuen Sie es langsam über das Feuer).
o
Bei Bränden von Staub und
Spänen; Feuerlöscher der Klasse D, die speziell für Brände mit Metallen
entwickelt wurden, müssen eingesetzt werden.
o
Bei Bränden mit Aluminiumstaub
vermeiden Sie beim Löschen das Entstehen von neuen Staubwolken mit Aluminiumteilchen.
o
Ein Brand von Aluminiumstaub
kann noch lange nach dem Löschen wieder aufflammen. Daher ist es notwendig, das
Ausbreiten des Brandes zu vermeiden.
·
FALSCHE LÄSCHMETHODEN
o
BENUTZEN SIE AUSSCHLIESSLICH
FEUERLÖSCHER DER KLASSE D, SPEZIALISERT AUF BRÄNDE MIT METALLEN.
o
VERWENDEN SIE KEIN WASSER
o
VERWENDEN SIE KEINE
HALOGENIERTEN FEUERLÖSCHER FÜR KLEINE PARTIKEL ODER STÜCKE.
·
BESTIMMTE RISIKEN BEI INKONTAKTNAHME: Aluminiumstaub
und Aluminiumdämpfe bergen bei kurzer Einatmung ein geringes Risiko. Sie
bewirken weder Irritationen der Augen oder der Haut noch haben Sie giftige
Wirkung nach dem Einatmen.
·
SPEZIELLE AUSRÜSTUNG DER FEUERWEHR:
o
Falls notwendig sollte die Feuerwehr mit Atemschutzgeräten ausgestattet
sein und Schutzkleidung tragen.
6.
MASSNAHMEN BEIM VERSCHÜTTEN
Das Produkt in seiner
Lieferform birgt kein Risiko des Verschüttens.
Es besteht lediglich die Gefahr nach dem Einschmelzen von Aluminium.
VORKEHRUNGEN
FÜR DEN PERSONENSCHUTZ
Vermeiden Sie den Kontakt mit flüssigem Metall.
Vermeiden Sie das Einatmen von Dämpfen und Rauch.
VORKEHRUNGEN
FÜR DIE UMWELT
Vermeiden Sie die Filtrierung von flüssigem
Aluminium.
Vermeiden Sie, daß Aluminiumstaub und -späne in
die Atmosphäre geraten.
ABFALLBESEITUNG
Flüssiges Aluminium: Lassen Sie das Material
aushärten, bevor Sie es entsorgen.
Pulver und Späne: Vermeiden Sie Staub, der beim
Fegen und Aufsauen entstehen kann.
7.2. LAGERUNG
·
Vermeiden Sie die Bildung von
Feuchtigkeit an den Produkten, welche zum Einschmelzen verwandt werden, um
Explosionen zu vermeiden.
·
Staub und Granulat müssen an
einem trockenen Ort mit trockenem Boden und ohne Feuchtigkeit, Hitze oder
statische Aufladung gelagert werden.
·
Runde Produkte müssen
ausreichend gegen Wegrollen gesichert werden.
·
Verpackungen müssen in einem
guten Zustand behalten werden.
8.
KONTROLLE UEBER DIE INKONTAKTNAHME
/ INDIVIDUELLER SCHUTZ
8.1. GRENZWERTE
DER AUSSETZUNG
|
Substanz |
Nº CAS
|
TLV – TWA
(ppm / m / m³) |
TLV – STEL
ppm / mg / m³) |
Aluminium Metall
|
7429-90-5 |
-
|
- |
Alkalien (NCOF) von Aluminium
|
|
2
mg/m³ |
- |
|
Dämpfe von
Schweißdämpfen |
|
5
mg/m³ |
- |
|
Aluminium Metallpulver |
|
10
mg/m³ |
- |
|
Pulver vom
Tonerdeprozeß |
|
|